Die A565
mitten in Bonn, heute.

In Zukunft: Doppelt so breit,
kein Grün, nur Asphalt und Spundwände.

qr code !!!! Sonntag, 8.11.2020 Raddemo auf der A565 !!!!!!

Große Demonstration mit dem Rad auf der Autobahn in Bonn !!!
Sonntag, 8.11.2020 !!!
———- A565 / Tausendfüßler ———-qr code RAD-DEMO
Sonntag, 8. November 2020 mit Fridays for Future, Parents 4 Future, ADFC, VCD, Klimawache, Extinction Rebellion.
Details werden zur Zeit mit den Behörden geklärt.
KOMMT !!!! Plant den Sonntag ein!

Alle Planunterlagen A565 auf https://evit-net.de/2639_VS01_BAB_565/gliederung.php https://www.tausendfuessler-bonn.de/ , mit Suchfunktion!! Und Sie können dort alle Unterlagen herunterladen. 🙂

Im Folgenden eine kurze Einwendung zum Ausfüllen und wegschicken an Bezirksregierung Köln. Die hier ist aber keine Rechtberatung!!!

Dies Unterlagen sind bis zum 10.10.2020 einsehbar.
Stellungnahmen / Einwendungen bis zum 9.11.2020.

Der Stadtrat darf bis zum 31.12.2020 Stellung nehmen, warum wir nicht ?????

Hier der Link zum Bericht über die Bürgervrsammlung von Lisa Inhoffen / General-Anzeiger Bonn vom 19.09.2020:
https://ga.de/bonn/stadt-bonn/wieder-viel-kritik-am-neubau-des-tausendfuesslers_aid-53452721

Hier der Link zum Video über 18.9.2020:

https://www.bonn.de/themen-entdecken/verkehr-mobilitaet/ausbau-a-565-und-tausendfuessler.php

Endlich, eigentlich zu spät: Bürger*inneninformationsveranstaltung A565 am 18.09.2020 ab 17:30 Uhr, Brückenforum (Friedrich-Breuer-Straße 17, 53225 Bonn-Beuel) . Die Vernstaltung wurde am 26. Januar 2020 von einer Bürgerin beantragt. Heute noch über Ute.kluenker@bonn.de anmelden!!! Kommt auf jeden Fall!!!
Sagt Eure Meinung vor dem Brückenforum zu dieser massivsten, teuersten, klimaschädlchsten Baumaßnahme aller Zeiten in Bonn zwischen Endenicher Ei und Autobahnkreuz Bonn-Nord

https://www.bonn-macht-mit.de/#href=%2Finformationen%2Fmeldungen%2Fb%25C3%25BCrgerinformationsveranstaltung-zum-ausbau-der-bab-565&container=%23main-content

Offenlage A565 beginnt 10.9.2020:

https://www.bonn.de/service-bieten/dialog-beteiligung/planfeststellungsverfahren-tausendfuessler.php

Nur der Erläuterungsbericht:

https://wetransfer.com/downloads/4b645d35514d6eb0853a311614a745c120200915073035/1dc5d606ce82c4831b27c1137a3d4da020200915073035/d13333

Oder alle Pläne als PDF herunerladen unter:

https://wetransfer.com/downloads/38751dca881633babbcb7eb71f6c093120200915073720/681f42a43480f92b82f51404a25128c120200915073720/43d99b

Unser Kommentar:
Das hätte der Herr OB Sridharan ja auf der unten beschriebenen Podiumsdikussion mal sagen können!!!!!!

Hier das Wortprotokoll der Diskussionsbeiträge des amtierenden OB Sridharan am 21.8.2020:

Die im Folgenden genannten Zeitangaben beziehen sich auf den Mitschnitt, der auch auf https://www.moratorium-a565.de/
nachzuhören ist.   20:45: Sridharan: …Ich halte es für sinnvoll, den Tausendfüßler zu sanieren und jetzt das Planfeststellungsverfahren begonnen wird.
Ich bin über den zeitlichen Ablauf unglücklich. Auch NRW weiß, dass in diesem Jahr Kommunalwahlen sind und bei der jetzt geplanten Offenlage der Planfeststellung im September wird es kaum möglich sein den neugewählten Stadträten mit diesem Thema zu befassen, damit von dort aus die Anregungen und Bedenken Einwendungen geltend gemacht werden können,  (21:23) die eventuell in einem Planfeststellungsverfahren zu einer Verbesserung der Trassenführung führen könnte, eventuell auch zu einer Troglage, die wir als Stadt auch favorisiert haben. Insofern plädiere ich auch an die Landesregierung und sind auch im Gespräch mit der Landesregierung um die Fristen zu verlängern und die Offenlage zu verschieben, damit das berücksichtigt werden kann und in einem Planfeststellungsverfahren kann man mit sachlichen Argumenten noch eine deutliche Verbesserung herbeiführen.
(22:14:)… dafür würde ich mich als OB einsetzen, damit es eine möglichst geringe Belastung für alle gibt. (23:00)… Bis November müssen aber schon die Anregungen und Bedenken zum Planfeststellungsverfahren geltend gemacht werden, so dass eine richtige politische Beratung gar nicht mehr erfolgen kann. Deshalb möchte ich die Frist zur Abgabe dieser Nargeungen und Bedenken verlängert wissen, damit der Stadtrat sich damit befassen kann und alle seine Einwände geltend machen kann. Das wäre nach dem jetzigen zeitlichen Verfahren (23:41) nicht möglich ….. (45:50:) …Ich sehe da nur einen vermeintlichen Widerspruch, weil einerseits bauen wir unsere Verkehrsanlagen nicht nur für die nächsten 5 Jahre sondern die nächsten 20,30,40 Jahre und ich bin wirklich nicht nur sehr zuversichtlich sondern sehr sicher, dass wir keine Verbrennungsmotorenin 20 Jahren mehr haben werden, sondern daß dann umweltfreundliche Antriebe auch für den motoisierten Individualverkehr da sein werden und die bracuen natürlich auch Straßen, und im Übrigen möchte ich annüpfen an das was Herr Thomas gerade gesagt hat: ohne den Tausendfüßler haben wir nicht weniger Verkehr, der verlagert sich nur in unsere Innenstädte, und das ist nun wirklich das Allerschlimmste, was uns passieren kann, dass wir in den Wohnlagen dann den Verkehr haben, den wir im Moment auf der A565 haben, insofern plädiere ich dafür, den Tausendfüßler so schnell wie möglich zu erneuern und hinsichtlich des Vorschlags des ADFC, den Fahrradweg unter die Brücke zu hängen, das würde mindestens eine weitere Aufstockung im Bereich der Querung der Bahntrasse erforderlich machen weil hier ja die Hochspannungsleitungen für die Deutsche Bahn gequert werden müssen. 57:46  Frage von Celine Giese nach den klimatischen Aspekten: „Das muß man natürlich genau prüfen,und zwar indem man beider Offenlage in die UVP genau reinsieht und guckt, was steht den da zu diesen Themen drin. (58:01) Was steht drin zur Kaltluft, was steht drin zur Erwärmung durch den Asphalt.  (58:03) Ich stelle mir nur die Frage, muß das heute immer nur schwarz sein, ich weiß, dass es Städte gibt, wo Asphalt, wo Straßen gerade weiß gestrichen werden (58:08) in Los Angeles zum Beispiel, inSingapur geht man diesen Weg und hat deort deutliche Temperaturreduzierungen bewirken können (58:20) Also wir müssen das hinterfragen, und müssen anhand der Angaben, die in der UVP drinstehen, und die nach unserer Auffassung nicht hinreichen geklärt sind, die Fragen stellen im Planfestellungsverfahren, die dann eben von Antragstellerseite beantwortet werden müssen und damit müssen wir dann umgehen und ggf. eben die Konsequenzen daraus ziehen 58:41) die bereits mehrfach geschildert worden sind, nämlich gegen diese Maßnahmen dann votieren bzw. konstruktive Vorschläge unterbreiten, wie man die umweltschädlichen Folgen vermeiden kann (58:16) ohne das Projekt insgesamt zu verhindern. (58:10) Celine Giese: …. Planen Sie dann auch diese Straßen weiß zu streichen? Sridharan:  Also wir müssen das eben – ich weiß nicht was die Planung ist, ich kenne sie nicht. Deswegen sage ich ja, da müssen wir abwarten. Aber es muß zur Entwicklung der Temperatur eine Aussage in der UVP stehen, es muss etwas zum Lärm drin stehen, es muß aber auch etwas zur den Beziehungen der Kaltluftschneisen drinstehen. Ich weiß, dass die Troglage (59:32) u.a. wegen wasserfließender Bereiche also Fließwasser unterhalb der Erdoberfläche nicht weiter verfolgt worden ist, weil auch Umweltaspekte dagegen gesprochen haben. Aber, noch einmal, ich kenne die UVP auch nicht (59:50), ich kenne auch die Unterlagen des Planfeststellungsverfahrens nicht, weil das erst Anfang September offengelegt wir, und dann müssen wir uns das genau ansehen, und unsere Meinung dazu bilden und die auch im Stadtrat, in den jeweiligen Fachauschüssen diskutieren können.   1:06.05:  Es wurde gerade reingeworfen „Reutertunnerl“, der ist ja diskutiert worden. Stattdessen hat es jetzt den Sraßentunnel Bad Godesberg gegeben, das wäre eventuell eine Möglichkeit, über den Reutertunnel nachzudenken ((1:06:18), aber ich denke mit der Verkehrsreduzierung auf der Reuterstraße auf Tempo 30, jedenfalls in einem Bereich der Reuterstraße, haben wir schon Einiges erreicht und die Luftreinhaltewerte übersteigen ja im Moment nicht die Grenzwerte, ansonsten müssten wir da noch nachbessern und die Nachbesserung für den Fall, dass der verkerh wieder zunimmt, was ich ncith hoff, (01:06:40), die saähe dann so aus, dass wir über eine Pförtnerung nachdenken, dass nur so viel Verkehr auf die Reuterstraße drauf darf, wie die Reuterstraße auch vertragen kann, ohne die Luftreinhaltewerte zu überschreiten, das war bereits Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetziung mit der Deutschen Umwelthilfe, wo mir ja daran gelegen war, und was auch gelungen ist, Fahrverbote zu vermeiden und das muß auch weiterhin unser Ziel sein (1.07:10)   (01:15:56) Celine Giese: Sehr viele Leute , die ich angesprochen wurden auf den Autobahnausbau können sich noch gar nicht richtig vorstellen, wie das denn dann vom Endenicher Ei bis zum Kreuz Nord aussehen wird: Es existiert im Augenblick noch kein Modell dazu. Was würden Sie denn tun, daß es vor dem Planfeststellungsverfahren zumindest ein Modell de neuen A565 gibt so daß man sich das Ganze einmal vorstellen kann ?    Sridh:  (01:16:20) Also meines Erachtens ist eine Visualisierung, wie Sie die hier versucht haben, unbedingt erforderlich, damit man sich da auch wirklich als Laie, und der bin ich ja auch, ich bin kein Verkehrsplaner, als Laie einen Eindruck davon verschaffen kann, wie sieht das aus, wenn es fertig ist, um auch die Betroffenheiten genau erkennen zu können (01:16:37). Insofern wird das auch von mir das eine Forderung im Planfeststellungsverfahren sein, daß das beigebracht wird. und daß das vorgelegt wird. (01:16:44)

Hier die Statements der Oberbürgermeisterkandidatinnen zu Beginn der Veranstaltung am 21.8.2020:

In Vorbereitung auf die Veranstaltung am 21. August 2020 auf dem Münsterplatz Bonn hatten uns die OB-Kandidat*innen folgende schriftliche Statements zum Ausbau der Stadtautobahn A565 mitgeteilt:


Ashok Sridharan/CDU (amtierender OB): „Als Oberbürgermeister werde ich alles dazu beitragen, dass der Ausbau der A565/Tausendfüßler aber auch eine neue Ost/ West-Rheinquerung für Fahrräder so zügig wie möglich erfolgen und die mit diesen Baumaßnahmen verbundenen Auswirkungen für den Innenstadtverkehr in Bonn, aber auch für die betroffenen Anwohner*innen in dieser Zeit so gering wie möglich ausfallen.“


Lissi von Bülow/SPD: „Wenn ich ab Herbst Oberbürgermeisterin Bonns bin, werde ich die Ausbauplanungen der A565 begleiten und massiv darauf drängen, den Radschnellweg doch in der Planung noch zu berücksichtigen, da ich sonst in den kommenden Jahren keine Alternative zu dieser schnellen Verbindung über alle Straßen, Schienensysteme und den Rhein hinweg sehe.“


Werner Hümmrich/FDP (hatte sich bei der Podiumsdiskussion durch Herrn Frank Thomas vertreten lassen): „Ich werde mich beim Ausbau der A565 und der A59 auf sechs Spuren dafür einsetzen, dass während der gesamten Bauzeit zwei Fahrstreifen in beide Richtungen zur Verfügung stehen werden, da andernfalls Bonn ein Verkehrsinfarkt mit einem totalen Erliegen des Straßenverkehrs droht.“


Dr. Christoph Manka/BBB: „Als Bürgermeister werde ich mich für die Änderung des Bauplans im Sinne einer Troglage zur Harmonisierung des Stadtbildes einsetzen.“


Katja Dörner/Die Grünen: „Zur Korrektur der vollkommen aus der Zeit gefallenen Planung werde ich als Oberbürgermeisterin den ganzen Einfluss der Bundesstadt Bonn nutzen, um eine Sanierung ohne Verbreiterung (ergänzt um einen Radschnellweg) zu erreichen.“


Dr. Michael Faber/Die Linke: „Da der dreispurige Ausbau des Tausendfüßlers verkehrs- und klimapolitisch der falsche Weg ist, werde ich bis hin zu städtischen Einwendungen im Planverfahren jeden Versuch unternehmen, den über die reine Sanierung hinausgehenden Ausbau noch zu verhindern.“

21. August 2020 15:00-16:30 Münsterplatz Bonn:
Podiumsdiskussion mit allen Oberbürgermeister – Kandidatinnen und – Kandidaten

OB-Kandidat*innen zur A565, Münsterplatz
Dr. Faber, Dörner, von Bülow, Giese, Sridharan, Thomas, Henseler, Dr. Manka

Hier der Link zur Mitzeichnung der Podiumsdiskussion:

https://wetransfer.com/downloads/6dc7531ee9a1f9f632bc59dbcd4ff76c20200902200703/2c0058

Die Kandidat*innen, Frau von Bülow (SPD), i.V. Herr Thomas (FDP), Herr Dr. Manka (BBB), Herr OB Sridharan (CDU) befürworteten weiterhin den Ausbau der A565 auf 6 – 8 Spuren.

Frau Dörner (Grüne) und Herr Dr. Faber (Die Linke) lehnten den massiven Ausbau der A565 kategorisch ab – mit Rücksicht auf die Klimapolitik.

Luftbildplan A565-Planung Quelle: https://www.bonnbewegt.de/node/1319
Planfeststellungsabschnitt „Endenicher Ei bis Bonn Kreuz Nord“ Quelle: https://www.bonnbewegt.de/node/1319
Dr. Faber, Dörner, von Bülow, Giese, Sridharan, Thomas, Henseler, Dr. Manka
Das PDF des Flyers gibt’s hier.
Der Ausbau bedeutet:
  • Verbreiterung der 20m breiten 4-spurigen Fahrbahn auf > 45m mit 6 Fahrspuren und 2 Standstreifen
  • mehr Verkehr: > 25.000 Fahrzeuge täglich mehr
  • mehr Schadstoffemission
  • mehr Hitze durch den verschwindenden grüner Rand und eingeschränkte Luftzirkulation durch 6-12m hohe Lärmschutzwände
  • 34.250 qm zusätzlich versiegelte Fläche
  • Biotopverlust durch Autobahn-Abwasser-Becken im Lenné-Park
  • Kosten: 290 Millionen Euro
  • kein Radschnellweg
Wir fordern:
  • Bürgerversammlung MIT den Stadtverordneten für BonnerInnen
  • Neuplanung
  • neutrales Umwelt-/Verkehrsgutachten
  • maßstabsgetreues Modell, nicht nur eine Animation
  • Radschnellweg
  • Erhalt des Lenné-Parks
  • weniger Autoverkehr durch / in Bonn
  • Ausbau des ÖPNV

Fazit:

Für die Verkehrswende benötigen wir wechselnde politische Mehrheiten, deren Aufgabe es sein wird, alle zur Verfügung stehenden juristischen und politischen Mittel zu nutzen, um diesen Ausbau noch zu verhindern. Die notwendige Sanierung ist weitgehend klimafreundlich zu realisieren.

Dazu gehört Mut!

Dazu gehört es auch, dass sich die Verantwortlichen der Stadt Bonn gegen Landes- und Bundespolitik durchsetzen – zum Wohle ihrer Stadt und deren Bürger.

Die jetzige Stadtregierung müsse sich, wie Herr OB Sridharan ausführte, für eine Verschiebung des Planfeststellungsverfahrens auf einen Zeitpunkt nach der Kommunalwahl und nach der Konstituierung des dann neu gewählten Stadtrates einsetzen.

Herr OB Sridharan deutete weiterhin an, dass die Bezirksregierung Köln mit dem Planfeststellungsverfahren (für das Ausbauteilstück zwischen Endenicher Ei und Kreuz Bonn-Nord) bereits am 01. September 2020 beginnt. Die Pläne werden folglich während der Kommunalwahl offengelegt.

Gleichzeitig erklärte er, dass die beschlossene städtische Bürgerinformationsveranstaltung frühestens im September durchgeführt werden könnte -– aufgrund fehlender Fakten.

Ihre Arbeitsfähigkeit erreichen die kommunalpolitischen Gremien voraussichtlich erst im November – unseres Erachtens nach, wahrscheinlich sogar eher im Januar 2021. Damit haben weder der alte noch der neue Rat und deren Oberbürgermeister/ Oberbürgermeister*in die Möglichkeit, sich ausreichend mit der Planfeststellung zu befassen und entsprechend zu agieren.

Der amtierende OB Herr Sridharan, kündigte an, er wolle sich für eine Terminverschiebung einsetzen, damit die Stadt sich am Einwendungsverfahren beteiligen könne.

Ausblick: Die im Januar 2020 beantragte und im März 2020 vom Bürgerausschuss beschlossene städtische Bürger*inneninformationsveranstaltung wurde so lange herausgezögert, dass sie leider nicht mehr rechtzeitig stattfinden kann.

„Rechtzeitig“ hätte für die Bürger bedeutet, dass die Stadt die Bürger*innen anhört, deren Vorschläge aufgreift und in das Planfeststellungsverfahren einbringt.

„Nicht rechtzeitig“ hat zur Folge, dass der amtierende OB und die Stadtverordneten bzw. deren Nachfolger*innen, den Umfang der anstehenden Baumaßnahmen, deren Auswirkungen auf die Stadt und ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten vor der versammelten Bürgerschaft nunmehr nicht mehr rechtfertigen müssen.

In eine nicht geführte Debatte können Bürger nicht eingreifen.

Und das anstehende Planfeststellungsverfahren wird zudem bereits den Einschränkungen des neuen Planungssicherstellungsgesetzes unterliegen.

Weder der alte noch der neue Rat können sich in das Planfeststellungsverfahren einbringen, da es an einem beschlussfähigen Stadtrat fehlen wird.

Werden wir Wähler*innen damit nicht um die Vertretung unser Rechte durch die gewählten Repräsentanten gebracht? Und auch die noch nicht Gewählten werden uns nicht vertreten können.

Werden wir Bürger damit nicht um unsere kommunalen Rechte auf Information und Mitwirkung gebracht?

Wir haben für Freitag, 21.08.20, 15:00–16:30 Uhr, eine Podiumsdiskussion mit allen Bonner OB-Kandidatinnen – und Kandidaten auf dem Bonner Münsterplatz organisiert.

Es geht um das größte Bauprojekt der Bonner Geschichte, „den stadt- und planetenklimatechnisch katastrophalen Ausbauplan für die Stadtautobahn A565″*.

Es haben zugesagt:

TeilnehmerInnen (in alphabetischer Reihenfolge):
OB-Kandidatin Lissi von Bülow (SPD)
OB-Kandidatin Katja Dörner (Grüne)
OB-Kandidat Michael Faber (Linke)
Ratsmitglied und Planungspolitischer Sprecher Frank Thomas (FDP) als Vertreter des OB-Kandidaten Werner Hümmrich
OB-Kandidat Christoph Manka (Bürgerbund)
OB-Kandidat Ashok Sridharan (CDU)

Moderation: Celine Giese, Fridays for Future

Es wird sehr interessant, Sie sind eingeladen und wir freuen uns, wenn Sie kommen.

Diese Aktion wird unterstützt von:
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Bonn-Rhein/Sieg (ADFC), Extinction Rebellion Bonn (XR), Fridays for Future (FFF), Klimawache Bonn, Lenné-Gesellschaft Bonn, Parents for Future Bonn (P4F), Verkehrsclub Deutschland Bonn – Rhein-Sieg – Ahr (VCD).

Es geht darum, in welcher Art von Stadt wir in Zukunft leben wollen.
Pläne zu diesem Straßenbauvorhaben können Sie auf dieser Website einsehen unter: Unterlagen von Straßen.NRW
https://www.moratorium-a565.de/?page_id=137

Spenden:
Für die Podiumsdiskussion am 21. August 2020 wurden 7500 Flugblätter verteilt, Banner gedruckt und die Veranstaltung mit Bühne und „Beschallungsanlage“ organisiert. Coronabedingt fand die Veranstaltung im Freien statt. Dies bedeutete eine besondere logistische sowie insbesondere auch finanzielle Herausforderung, für die wir bisher in persönliche Vorleistung getreten sind.

 Die Kosten liegen bei ca. 5.500 Euro. Ca. 3000 Euro Spenden sind schon eingegangen oder zugesagt. Danke an alle Spenderinnen und Spender.

Wir bitten deshalb um Spenden an:

Lenné-Gesellschaft Bonn e. V. 
Konto: Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE05 3705 0198 1933 0081 77
Verwendung: Spende Demo A565

oder:
Verkehrsclub Deutschland Bonn-Rhein-Sieg-Ahr e.V.
Konto: Volksbank Köln Bonn e.G.
IBAN: DE55 3806 0186 2004 8600 15
Verwendung: Spende A565

Wir haben auf dem Münsterplatz eine Bühne mit Beschallungsanlage aufstellen lassen…..

Für die Darstellung der Breite der Autobahn 565 auf dem Münsterplatz mit Luftballons und anderes brauchen wir am Tag der Podiumsdiskussion (WO)MANPOWERRR:
Gerne können Sie uns anrufen oder mailen, wenn Sie uns unterstützen könnten.

Hier ein Link zu unserer Medienpräsenz im Fernsehen WDR-Lokalzeit Bonn am 27.7.2020. Danke an die fleißigen Schreiberinnen und Schreiber, die Leserbriefe schreiben oder die Medien auf diese massive Ausbauplanung aufmerksam machen:
(Video in Bearbeitung)


Hier ein Link zum „Offenen Brief“ der Lenné-Gesellschaft an den Herrn Oberbürgermeister https://www.lenne.nrw/lenn%C3%A9-park-bonn-endenich-a565/brief-an-den-bonner-oberb%C3%BCrgermeister/sowie zum  „Masterplan Stadtnatur kontra Ausbau A565 / Tausendfüßler“  https://www.lenne.nrw/lenn%C3%A9-park-bonn-endenich-a565/masterplan-stadtnatur-kontra-a565/

Herzliche Grüße
Raimund Gerber und Irmgard Henseler
53113 Bonn
01714841882

Donnerstag, 28. Mai 2020, 18:00 Uhr Stadthaus:
– A565 Bürgerantrag 200206: LENNÉ-Park in Bonn-Endenich: Bürgerpark statt Autobahnabwasseranlage A565!
Tagesordnungspunkt Ö4.10 https://www.bonn.sitzung-online.de/to010?SILFDNR=223&refresh=false

Donnerstag, 28. Mai 2020, 18:00 Uhr Stadthaus: – A565 Bürgerantrag 200489: Einbindung des A 565 Ausbaus ( Tausendfüßler) in innerstädtisches Verkehrskonzept Tagesordnungspunkt O4.18
https://www.bonn.sitzung-online.de/vo020?VOLFDNR=5179&refresh=false

Eilmeldung 18.5.2020:
Bezug StraßenNRW v. 18.5.2020:
„Die Unterlagen für die Planfeststellung des sechsstreifigen Ausbaus der A565 zwischen der Anschlussstelle Bonn-Endenich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord mit dem Ersatzneubau des Tausendfüßlers wurden der Bezirksregierung Köln zu Prüfung übergeben. Die Bezirksregierung prüft parallel, wie eine Offenlage in Coronazeiten möglich ist, daher gibt es noch keine Informationen, wann und wie die Offenlage erfolgen wird. Wir werden über unseren Newsletter und die Presse informieren, sobald wir genauere Informationen haben.“

  • Bericht im Generalanzeiger Bonn
    Bericht des General-Anzeigers Bonn vom 17.7.2020 „Zweifel an den Dimensionen: Der Tausendfüßler-Neubau ist doppelt so breit geplant wie bisher, Kritiker halten das in Zeiten des Klimawandels für falsch“ (Link zum PDF):
  • Die Bonner Umwelt-Zeitung (BUZ) berichtet über uns
    Die Bonner Umwelt-Zeitung (BUZ) berichtet über uns: Hier ein kurzer Abriß des Selbstverständnisses unserer Bürgerinitiative, erschienen in der Bonner Umweltzeitung Juli/August 2020 (PDF als Download):
  • Lenné – Park (Update!)
    Die weitere Zerstörung Lenné – Parks „Auf dem Hügel 6“ in Bonn Endenich durch StraßenNRW alternativlos??? Der Vorsitzende der Lenné-Gesellschaft Bonn, Dr. Jost Brökelmann, sagte auf unserer Demonstration am 1. Mai 2020 auf dem Friedensplatz zu den Plänen von StraßenNRW, ausgerechnet im Lenné – Park in Endenich ein […]
  • Wir fordern eine Bürgerinformationsveranstaltung zur A565!
    Wir fordern eine Bürgerinformations-veranstaltung A565. 2 Monate vor Planfeststellungsverfahren! Wir fordern eine Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt Bonn.Diese muß mindestens 2 Monate vor dem Planfeststellungsverfahren stattfinden. Ziel muß es sein,– die Bürger über die Planungen von StraßenNRW zu informieren,– die Haltung der Verwaltung der Stadt Bonn und des Herrn Oberbürgermeisters […]

 Klimanotstand BONN 

Hier das Projekt im Bundesverkerhswegeplan:
https://www.bvwp-projekte.de/strasse/A565-G10-NW/A565-G10-NW.html

Unsere Forderung:

  • Autoflut stoppen
  • Kein 6-spuriger Autobahnausbau A565
  • Keine Fernautobahn durch Bonn 

Der „Tausendfüßler“ ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. So weit, so gut.
Nicht gut sind dagegen die Planungen, dabei die Autobahnbreite de facto zu verdoppeln.
Zusammen mit der geplanten zusätzlichen Rheinquerung auf Höhe von Godorf oder Widdig / Niederkassel wird dies zu einem deutlichen Anstieg des Pendler- und vor allem auch des Durchgangsverkehrs, einschließlich LKW, führen (Quelle: StraßenNRW) – mit allen negativen Konsequenzen für Bonn wie zusätzlicher Schadstoff- und Lärmbelastung.
Die Zeit drängt, denn das Planfeststellungsverfahren ist für Mai 2020 angesetzt.

Forderungen Kurzfassung für den Neubau der A565 Bonn:

  • Information der Bürger Bonns durch die Stadt
  • Kein 6-spuriger Ausbau der Autobahn A565 zwischen — Autobahnkreuz Bonn-Nord und — Anschlussstelle Bonn-Endenich und —- Anschlussstelle Bonn – Hardtberg
  • Modell der Planungen erstellen
  • Keine Erhöhung der Kapazitäten
  • Abwendung der zusätzlichen Flächenversiegelung
  • Vollständiger Erhalt Lenné – Garten,
  • Lösung für das Tierheim,
  • Radschnellweg statt zusätzlicher Fahrspuren
  • Einschnitte: zwischen Endenicher Ei – Endenicher Allee: Tunnel !
  • Umwelt-/Klima-Gutachten/ Risikoanalyse durch die Stadt! Die Gutachten von StraßenNRW sollen VOR dem Planfeststellungsverfahren zugänglich sein
  • Klimanotstand der Stadt auch für diese Bundesbaumaßnahme
  • Bürgerversammlung durch die Stadt 2 Monate vor Planfeststellungsverfahren
  • Moratorium für die Planungen A 565 und Tausendfüßler

Materialien:

UnSer Flyer:

Unsere Einzelforderungen (s. links; PDF):

Folgen für unser Klima (PDF):

Präsentation des Vortrags „Plädoyer für ein Moratorium der Planungen A565 / Tausendfüßler in Bonn“ (PDF):
S. 1: Link zum Bundesverkehrswegeplan
S. 11,12: Vorher/Nachher  Endenich/Poppelsdorf
S. 14: Bürgerantrag Lenné-Park in Endenich übernehmen, restaurieren, Bürgerpark!
S. 18: Animation der neuen Autobahn 565 (Quelle: StraßenNRW/ General-Anzeiger Bonn)
S. 22/23: Klimaanalyse Bonn (Quellen)
S.36: Aussagen der Parteien
S.38,39,30: Lagepläne, Querschnitte:

Die neue Autobahn A565: so etwa wird sie aussehen:

Ist das die Vorstellung unserer Stadtverordenten für Bonn?
AUFWACHEN !